Reformationsspaziergang mit dem App R-City-Guide in Basel - Donnerstag, 2. März 2017

Im Jubiläumsjahr 500 Jahre Reformation bietet das Gratis App R-City-Guide GPS geleitete Rundgänge in 10 Reformations-Städten der Schweiz.

In diesem Jahr besuchen wir 9 davon. Bern liegt ja vor der Tür, das kann

jede/jeder für sich machen. Doch am 2. März brachen wir in einer kleinen 4er Gruppe neugierig auf und fuhren mit dem Zug nach Basel. Schon ab Bern im Speisewagen ging es rege und munter einher. Was wissen wir über den Reformator in Basel, was war die Rolle des aufkommenden Buchdrucks, wer sind die Humanisten - und wussten Sie, dass die Uni

Basel die erst-gegründete Uni der Schweiz überhaupt war? Das Gründungsdatum geht aufs Jahr 1460 zurück. Der Regen hörte auf und schon in Olten strahlte der Himmel und wir innerlich auch. Auf dem Rundgang in Basel  machten wir Station auf der Mittleren Rheinbrücke (Grenze der zwei Bistümer Konstanz und Basel) mit Blick auf die alte Uni Basel. Dann gings zum Hof, wo die Buchdruckerei von Johannes Froben untergebracht war, hier hat Erasmus sein griechisches Neues Testament drucken lassen und Johannes Ökolampad – der spätere Reformator

von Basel – nahm hier erstmals Unterkunft. Dann gings hoch  - an der alten Uni vorbei – zur St. Martins Kirche. Hier wirkte Ökolampad

zunächst als Vikar, später als Pfarrer und hielt reformatorische Predigten. Mit seiner Frau Wibrandis  Rosenblatt wohnte er im danebenliegenden Pfarrhaus. Er wurde in den Jahren der Reformatorischen Umwälzungen an die Uni Basel zur Lehrtätigkeit gerufen. Später wurde Ökolampad Pfarrer im Münster zu Basel, als Nachfolger seines Freundes Captio. Nächste Stationen waren in der Augustiner-Gasse 1 – hier wurde das berühmte Buch „Das Narrenschiff“ vom Strassburger Humanisten Sebastian Brant verfasst -  und  im eindrücklichen Basler Münster. Mittagshalt im Café Mock und danach Besichtigung des Ratshauses beim Marktplatz.  

Die 15 Zünfte – Handwerker und Handelsleute – der Stadt waren mit ein wichtiger Faktor, dass die Reformation 1529 in Basel definitv eingeführt wurde. Die Stadt erhielt eine reformiert gesinnte Orbrigkeit. Die Uni wurde geschlossen und nach einem Umbau 1532 als erste –nun reformierte Universität wieder eröffnet. Die Professoren mussten auf die neue Basler Konfession den Eid ablegen. In der Freien Gasse flanierten wir am Zunfthaus zum Schlüssel vorbei und suchten die Lokalitäten

der damaligen Druckerei Petri in der Weissen Gasse. Nach dem Barfüsserplatz besichtigten wir den Tinguely Brunnen beim Stadttheater und auch die offene Kirche zu Elisabethen.

Die Heimfahrt im Bistro des SBB Wagens war vergnügt und in Bern durchstreiften wir ausgelassen noch die Welle 7.

Der nächste Ausflug  mit R-City-Guide – ist am Freitag, 7. April 2017 und führt auf den Spuren von Zwingli nach Zürich.

Wer mitkommen möchte: Anmeldung per mail oder Telefon bei Pfrn. Maja Petrus.

 

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Taizé - Wort für den Tag

So, 27. Mai (So, 27 Mai 2018)
Jesus sagte zu den Jüngern: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu tun, was ich euch geboten habe. (Mt 28,16-20 )
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