Entdecken Sie die bedeutsamen Reformationsstädte der Schweiz!

 

Ich habe es ausprobiert und spazierte durch Bern, entlang der verschiedenen Stationen. Sehen, hören, sich vertiefen. Sich mitnehmen lassen – aus der aktuellen Zeit – hin zu den Ereignissen der Reformation vor 500 Jahren. Die GPS-geführten Rundgänge führen an wichtigen Orten in zehn Städten vorbei, die in Wort, Bild und Ton erläutert werden.

Die erste Version beinhaltet Basel, Bern , Chur, Genf, Ilanz, Lausanne, Neuenburg, St. Gallen, Wildhaus und Zürich. Schaffhausen soll im Laufe von 2017 beigefügt werden.

 

Der Rundgang durch Bern führte an folgende Stationen:

(Auszug aus der App)

 

Casinoplatz:  (siehe Bilder auf Dropbox)

In der Barfüsserkirche tagte im Januar 1528 die vom Berner Rat einberufene Disputation, die die Reformation bejahte.

Zwischen 1528 und 1548 richtete Bern zum Zweck pastoraler und öffentlicher Bildung im Barfüsser-Kloster die Hohe Schule ein. Neben Philologie und Philosophie wurde vor allem die Bibel in den Ursprachen Hebräisch und Griechisch ausgelegt.

Rathaus:

Die Reformation wurde in Bern im Februar 1528 eingeführt. Die Grundlage dafür war die Berner Disputation.

Kreuzgasse:

1523 wurden in der Kreuzgasse zwei Fasnachtspiele von Niklaus Manuel aufgeführt. Darin stellte er den Prunk und die Machtfülle der klerikalen Kirche der Armut Christi und seiner Nachfolger gegenüber. Die Fasnachtsspiele trugen viel zur Stimmung zugunsten der Reformation bei.

Gedenktafel Niklaus Manuel: (Gerechtigkeitsgasse)

Niklaus Manuel war ein Maler, Dichter, Politiker und wichtiger Förderer der Reformation. Bei der Berner Disputation zwischen Anhängern der Reformation und jenen der katholischen Kirche wirkte er als Rufer, der im Namen des Rates das Wort erteilte.

Münster:

Die Berner Reformation spielte sich rund ums Münster ab.

Im Chor sind Fenster mit spätgotischen Glasmalereien zu sehen. Das Fenster links zeigt die „Hostienmühle“: Die Worte des Neuen Testamentes werden in der Mühle gemahlen, unten kommt Christus heruas. Priester verteilen den „gemahlenen Christus“ als Abendmahlsbrot.

Berchtold Haller wurde 1520 Leutpriester am Berner Münster. Er war mit dem Zürcher Reformator Huldrych Zwingli befreundet und predigte im Sinn von dessen Ideen.

Münsterplattform:

Katholische Gemälde und Statuen wurden als Material zum Aufschütten der Münsterplattform verwendet.

Chorgericht: (Südseite Münsterplatz)

Das Chorgericht richtete in Kirchen-, Ehen- und Sittenfragen. Insbesondere die Missachtung des Sonntags durch Tanzveranstaltungen oder Wirtshausbesuche wurden geahndet.

Münstergasse 62

Bartholomäus May, der hier wohnte war ein einflussreicher und wohlhabender Kaufmann mit weit verzweigten Handelsbeziehungen. Als Mitglied des Kleinen Rates unterstützte er die Reformation. Während der Disputation von 1528 war Zwingli Gast in seinem Haus.

Herrengasse 13:

Wolfgang Musculus (Müslin) wurde 1549 als Professor nach Bern berufen.

Er war einer der besten Theologen seiner Zeit.

Französische Kirche: 

Die ehemalige Dominikanerkirche wurde 1623 der französischsprachigen Gemeinde überlassen. Im späten 17. Jh kamen zahlreiche protestantische Flüchtlinge aus Frankreich nach Bern.

Escape Room

Wir gehen in die Verlängerung!

Weitere Informationen findest du nachfolgend.

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