Reformationsspaziergang mit dem App-R-City-Guide in Zürich - Freitag, 7. April 2017

Es war genau das richtige Frühlingswetter für den Bummel durch die Stadt. Aber Achtung: In Zürich ist alles etwas hektischer! 

Der Lastwagenchauffeur in der engen Strasse des Niederdorfes bewies jedoch Ruhe und gute Nerven. Gestärkt und eingestimmt nach Gipfeli und Kaffee im SBB Speisenwagen starteten wir den Rundgang in Zürich.

Die Stationen: Predigerkirche – Froschau-Gasse – Grossmünster (Helferei/Zwinglipforte) – Wasserkirche – Rathaus – Fraumünster – St. Peter und Schipfe. Nebst den Stationen der Reformation gab es viele Juwelier-Schaufenster zu begutachten. In der Altstadt von Zürich hat es in den Gässchen originelle Läden mit überraschendem Angebot. Nebst den ernsthaften Orten und deren Geschichte zog es uns immer wieder an die Schaufenster heran: Das Kloster bei der Predigerkirche wurde nach der Reformation aufgehoben und es wurde ein Spital, täglich wurde den Armen Essen aus dem Mushafen (Breitopf) ausgegeben. Der Buchdrucker Froschauer war ein guter Freund von Zwingli, er druckte viele seiner Schriften, die Gasse ist nach ihm benannt. Die Zwingli-Pforte auf der Südseite des Grossmünsters zeigt in Bildern das Leben von Huldrych Zwingli. Im Chor des Grossmünsters rief Zwingli die Prophezei ins Leben: Studierende und Gelehrte legten die Bibel aus und predigten sie dem Volk.  Daraus entstand die Theologenschule. Zwinglis Statue steht vor der Wasserkirche, in der Wasserkirche (Erinnerungsort an die Stadtheiligen Felix und Regula) konnten wir in ein „Gesangs-Müsterli“ des bevorstehenden Konzertes hineinhören. Die Reformation in Zürich war ein politischer Vorgang: Im Rathaus fanden die zwei Disputationen 1523 statt.  Im Fraumünster bewunderten wir die herrlichen Chagall-Fenster und die neu zugänglich gemachte Krypta, wo die Geschichte der Reformation  in Zürich eindrücklich dargestellt ist.  In St. Peter war Leo Jud Pfarrer, ein Freund von Zwingli und Mitübersetzer der Zürcher Bibel. Der „Stationenweg Erasmus“ bot weitere wertvolle Informationen zum  Thema Humanismus-Reformation.  In der Schipfe wurde am 5. Jan. 1527 Felix Manz als erster Täufer verurteilt und in der Limmat ertränkt.

Historische Orte, Reformationsgeschichte und daneben und um uns herum das pulsierende Leben von Zürich und der heutigen Zeit – es war ein reichgefüllter Tag. 

Escape Room

Wir gehen in die Verlängerung!

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