SCHUTZKONZEPT FÜR Kinderlager Neuenegg angepasst an die für CEVI-LAGER (5.6.2020), Gültig ab 06.06.2020

 

Zusammengefasst  basiert das Schutzkonzept  auf folgenden  Regeln:

 

Teilnahme am Lager ist nur möglich:

-         Ihr Kind ist gesund, symptomfrei und hat nicht wissentlich in den letzten 10 Tagen Kontakt zu Covid 19 Infizierten Person gehabt.

 

Laut Vorgaben müssen die Kinder keine Abstandsregeln einhalten.

Das Leitungsteam hält die  Abstände  so gut wie möglich  ein. Zu Drittpersonen versuchen wir alle die Abstands- und Hygieneregeln besonders konsequent einzuhalten.

 

Zudem möchten wir in diesem geschützten Rahmen den Kindern wieder etwas Normalität verschaffen.

 

Wir werden die  Hygienemassnahmen (Hände waschen mit Flüssigseife, Kontaktstellen desinfizieren) so konsequent wie möglich durchführen.

 

Sollte jemand von uns während des Lagers krank werden, informieren wir den Kantonsarzt und befolgen seine Anweisungen.

 

1.                  Vorwort

 

Dieses Schutzkonzept basiert auf den „Rahmenbedingungen für Kultur- Freizeit und Sportlager“, welche vom Bundesamt für Sport (BASPO) in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit  (BAG),  dem  Bundesamt  für  Sozialversicherungen  (BSV)  und  dem  Bundesamt   für   Kultur (BAK) erstellt wurden sowie auf den „Neuen Rahmenvorgaben für den Sport“ des BASPO.

 

 

 

Die Kinder- und Jugendverbände und deren Angebote, besonders die Lager, haben eine wichtige Bedeutung und tragen einen wesentlichen Beitrag zur ganzheitlichen Entwicklung der Kin- der und Jugendlichen bei. Das vorliegende Konzept soll Cevi-Lager ermöglichen und sicher- stellen, dass dabei die Vorgaben des Bundes zum Schutz gegen das Coronavirus eingehalten werden.

 

 

 

2.                  Ausgangslage

 

1.        Der Bundesrat hat im Rahmen der Beschlüsse vom 27. Mai 2020 organisierte Lager mit max. 300 Personen unter Einhaltung der Schutzkonzepte erlaubt. Für jedes Lager muss eine Präsenzliste geführt werden.

 

2.        Lager gemäss dem vorliegenden Schutzkonzept sind ab dem 06. Juni 2020 möglich.

 

 

 

 

 

3.                  Grundsätze

 

Jeder Organisator setzt diese generell geltenden Rahmenbedingungen für sein Lager konsequent um. Die Verantwortung der Einhaltung der vorliegenden Rahmenbedingungen liegt bei der Lagerleitung.

 

 

 

Zentral ist, dass die geltenden Rahmenbedingungen für Lager und deren Aktivitäten voll- ständig, wiederholt und klar vor und während dem Lager allen Beteiligten kommuniziert wer- den. Nur so werden die Lagerteilnehmenden (Kinder, Jugendliche, Leitungspersonen, Begleitpersonen, Küchenteam etc.) die Massnahmen mittragen und einhalten.

 

 

 

1.        Symptomfrei ins Lager

 

2.        Abstand halten

 

3.        Einhaltung der Hygieneregeln des BAG

 

4.        Kontaktdaten und max. Teilnehmendenzahl (Rückverfolgung von engen Kontakten – Contact Tracing)

 

5.        Beständige Gruppen

 

6.        Bezeichnung verantwortlicher Personen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4.                    Krankheitssymptome

 

a.      Krankheitssymptome vor Lagerbeginn

 

Lagerteilnehmende (Kinder, Jugendliche, Leitungspersonen, Begleitpersonen, Küchenteam etc.) mit Krankheitssymptomen oder mit Verdacht einer Ansteckung dürfen nicht am Lager teilnehmen. Gleiches gilt für Teilnehmende und Leitungspersonen, wenn im gleichen Haushalt lebende Personen die entsprechenden Krankheitssymptome aufweisen bzw. unter Verdacht einer Ansteckung stehen.

 

Diese Personen sind angehalten zu Hause zu bleiben bzw. sich in Selbstisolation zu begeben. Die Personen sollen ihren Hausarzt anrufen und dessen Anweisungen befolgen.

 

 

 

b.     Risikogruppen

 

Gemäss BAG gehören folgende Personen zur Risikogruppe (Anhang der "Verordnung 2 über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19)):

 

·         Personen ab 65 Jahren

 

·         Personen mit bestehenden Vorerkrankungen (z.B. Bluthochdruck, chronische Atemwegserkrankungen, Diabetes, Erkrankungen und Therapien welche das Immunsystem schwächen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs).

 

 

 

Die Teilnahme am Lager ist freiwillig und der Entscheid zur Teilnahme und zum Engagement liegt bei den Teilnehmenden bzw. deren Eltern/Erziehungsberechtigten. Eltern/Erziehungsberechtigte von Kindern und Jugendlichen mit Vorerkrankungen entscheiden in Absprache mit der Ärztin/dem Arzt, ob bzw. wie die gefährdete Person am Lager teilnehmen kann.

 

 

 

Gefährdete Leitungspersonen entscheiden ebenfalls in Absprache mit ihrer Ärztin/ihrem Arzt, über ihr Engagement im Leitungsteam und der Teilnahme am Cevi-Lager.

 

 

 

c.      Verdacht- oder Krankheitsfall im Lager

 

Werden während dem Lager bei einer teilnehmenden Person, einer Leitungs- oder Begleitperson Krankheitssymptome festgestellt, werden folgende Massnahmen getroffen:

 

·         Die Person mit Symptomen muss eine Hygienemaske tragen und isoliert werden.

 

·         Sie muss rasch von einer Ärztin/einem Arzt untersucht und getestet werden.

 

·         Bis das Testergebnis vorliegt muss die Person eine Hygienemaske tragen und isoliert werden. Das heisst, sie schläft alleine in einem Zelt/Zimmer und hält jederzeit mindestens 2m Abstand zu anderen Personen.

 

·         Bei einem positiven Testergebnis entscheidet der Kantonsarzt/die Kantonsärztin, welche Kontaktpersonen einer infizierten Person unter Quarantäne gesetzt werden.

 

·         Die Lagerleitung orientiert nach einem positiven Testergebnis die Eltern/Erziehungs- berechtigten aller Teilnehmenden.

 

5.                  Abstand halten

 

Zwischenden Teilnehmenden (Kinder und Jugendliche)müssen keine Abstandsregeln eingehalten werden.

 

Die Abstandsregeln (2 Meter Mindestabstand) geltenfür Leitungspersonen grundsätzlich. Während Aktivitäten mit Kindern und Jugendlichen kann nicht immer sichergestellt werden, dass Abstandsregeln unter Teilnehmenden und Leitungspersoneneingehalten werden. Das heisst:

 

·         Körperkontaktwährend den Programmaktivitäten (z.B. einem Spiel)zwischenLeitungspersonen  und Kindern/Jugendlichen, sowie zwischen Leitungsperson und  Leitungspersonist erlaubt, wenn möglich wird er auf ein Minimum reduziert.

 

·         Während denZwischenzeiten(z.B.im Aufenthaltsraum am Abend) ist derAbstandwenn immer möglich einzuhalten.

 

 

 

d.     An- und Abreise zumLagerort

 

Die Nutzung individueller Verkehrsmittel (Fahrrad, Privattransport, Anreise zu Fuss usw.) ist zu bevorzugen. (Wir werden mit einem eigenen Car An- und Abreisen)

 

Das Leitungsteam besorgt Schutzmasken für die ganze Gruppe. Falls die Abstandsregeln im öffentlichen Verkehr nicht eingehalten werden können, tragen alle Lagerteilnehmenden und das Leitungsteam Schutzmasken. Hierbei wird auf das korrekte Tragen geachtet. Nach Reisen mit dem öffentlichen Verkehr ist besonders auf das gründliche Händewaschen zu achten.

 

 

 

e.      Essen und Übernachten

 

Für Schlafume/Zelte und Esstische, welche nur mit Kindern und Jugendlichen belegt sind, gelten keine Einschränkungen.

 

Beim  Essen  und  Übernachten  werden die Abstandregeln  zwischen  Leitungspersonen eingehalten und allfällige Vorgaben der Vermieter beachtet. Konkret heisst dies:

 

·         Für  Leitungspersonen  wird  je  eine  zweite  Liegestelle  im  Zelt/Haus  einberechnet.  Je

 

nach Gegebenheiten genügt es, wenn die Betten auseinander platziert werden. Ab- wechslungsweise Kopf an Fuss zu schlafen erhöht die Abstände ebenfalls. Fehlende Schlafplätze im Haus können auch durch Zelte kompensiert werden.

 

·         Können die Abstandsregeln nicht eingehalten werden, schlafen und essen Leitungspersonen in beständigen Kleingruppen.

 

 

 

f.       Erwachsenenangebote

 

Bei Angeboten mit ausschliesslich erwachsenen Personen ist zu beachten:

 

·         Die Abstandsregel (2 Meter Mindestabstand) gilt grundsätzlich.

 

·         Bei Sportaktivitäten ist die Unterschreitung des Mindestabstands als auch Körperkontakt zulässig.

 

·         Bei der Belegung von Schlaf-, Ess- und Aufenthaltsräumen ist der Mindestabstand bestmöglich einzuhalten.

 

 

 

6.                 Einhaltung der Hygieneregeln

 

Es werden Regeln zur Hygiene und Reinigung der Räume aufgestellt und im Leitungsteam so- wie an die Kinder/Jugendlichen kommuniziert.

 

 

 

a.      Gründlich Hände waschen – vor und nach der Aktivität

 

Vor und nach jeder Aktivität waschen sich alle die Hände. Es besteht auch während der Aktivität jederzeit die Möglichkeit die Hände mit Wasser und Seife zu waschen. Dies gilt für In- und Outdooraktivitäten.

 

 

 

b.     Hygienematerial

 

Die Lagerapotheken werden um einen umfänglichen Vorrat an Handseife, Desinfektionsmittel und Schutzmasken ergänzt um bspw. im Falle einer Reise mit dem öffentlichen Verkehr oder einem Verdachtsfall im Lager alle Anwesenden ausreichend zu schützen.

 

 

 

c.      Toiletten

 

Bei der Nutzung der Toiletten besteht die Möglichkeit zum Händewaschen vor und nach dem Toilettengang. Dies gilt auch für Outdooraktivitäten, wo Wasserkanister und biologisch abbaubare Seife zur Händehygiene zur Verfügung stehen. Es werden keine Stoffhandtücher benutzt. Stattdessen stehen Papierhandtücher zur Verfügung.

 

 

 

d.     Reinigung

 

Die Toiletten, Nasszellen/Reinigungsstätten und die Küche werden täglich gründlich gereinigt. Dabei werden häufig berührte Punkte (wie Tische, Ablageflächen, Türgriffe, Griffe Wasserhahn, Lichtschalter) entsprechend der Nutzung regelmässig gereinigt oder desinfiziert. Räume werden regelmässig gelüftet (mindestens viermal pro Tag für 10 Minuten).

 

 

 

e.      Verpflegung/Lagerküche

 

In der Lagerküche ist besonders auf Hygiene zu achten. Die Küche ist kein öffentlicher Raum und sie wird nur für das Kochen oder Abwaschen genutzt. Es ist darauf zu achten, dass weder Essen noch Geschirr geteilt wird. Bei der Essensausgabe wird auf Selbstbedienung verzichtet. Beim Einkaufen sind die Hygienemassnahmen einzuhalten und der Kontakt zu anderen Personen zu vermeiden.

 

 

 

f.       Vorgaben des Lagerhauses einhalten

 

Gruppenhäuser haben eigene Schutzkonzepte. Diese werden vor Lagerbeginn ebenfalls geprüft und die Vorgaben durch den Lagerorganisator eingehalten. Der Vermietende kann dazu Auskunft geben.

 

 

 

7.                  Kontaktdaten und maximale Teilnehmendenzahl

 

Es nehmen maximal 300 Personen inkl. Lagerleitung und Begleitpersonen am Lager teil.

 

Um im Falle einer Infektion die Infektionskette nachverfolgen zu können, wird eine Liste aller Anwesenden (Teilnehmende, Leitungspersonen, Begleitpersonen usw.) geführt. Auf Aufforderung der zuständigen Gesundheitsbehörde muss diese Liste vorgewiesen werden können. Die Liste muss 14 Tage aufbewahrt werden.

 

8.                 Beständige Gruppe

 

Ein Lager besteht grundsätzlich aus einer gleichbleibenden Gruppe.

 

Bei einem Grosslager (ab 100 Personen) werden nach Möglichkeit zu Beginn des Lagers Untergruppen definiert.

 

a.      Besuche von öffentlichen Orten

 

Bei Aktivitäten im öffentlichen Raum ist darauf zu achten, dass der Abstand zu anderen Personengruppen gewährleistet ist. Von Aktivitäten in stark frequentierten öffentlichen Orten ist nach Möglichkeit abzusehen. Zudem ist während dem Lager auf den Öffentlichen Verkehr nach Möglichkeit zu verzichten.

 

 

 

Bei zufälliger Begegnung zweier Gruppen ist die Abstandsregelung zu wahren und das Verweilen an derselben Örtlichkeit zu vermeiden.

 

 

 

b.     Besuche im Lager

 

Es finden keine Besuchstage statt und weitere externe Besuche werden möglichst minimiert. Ein Besuch einer Betreuungsperson wie dem/der J+S-Coach ist unter der Einhaltung der Hygienemassnahmen und Abstandsregeln möglich. Es muss eine Präsenzliste aller anwesenden Personen (auch allfällige Besuche) vorhanden sein.

 

9.                 Bezeichnung verantwortlicher Person

 

Die Verantwortlichkeit für die Umsetzung des Schutzkonzepts liegt bei den Organisatoren von Lagern.

 

Die Abteilungs-/Lagerleitungen bestimmen verantwortliche Personen, welche

 

·         innerhalb ihrer Abteilung/Lagerteam die nötigen Informationen weitergeben,

 

·         die Inhalte des Schutzkonzepts im Leitungsteam thematisieren,

 

·         die Umsetzung des Schutzkonzepts kontrollieren und

 

·         nötigenfalls Anpassungen und Korrekturen vornehmen.

 

 

 

Wichtig: Für jede Aktivität muss eine Person definiert werden, die für die Einhaltung der geltenden Rahmenbedingungen des Schutzkonzepts zuständig ist.

 

 

 

Die Umsetzung des Schutzkonzepts stellt eine Herausforderung dar. Die verantwortlichen Leitungspersonen sollen deshalb nach Möglichkeit von den Coaches und weiteren Personen im Betreuungsnetzwerk unterstützt werden.

 

 

 

Alle Teilnehmende und Leitungspersonen halten sich entsprechend solidarisch und mit hoher Selbstverantwortung an das Schutzkonzept.

 

 

 

 

 

 

 

Die Abteilungsleitung/Lagerleitung kommuniziert die Inhalte des Schutzkonzepts ihren Leitungspersonen, Teilnehmenden und den Eltern/Erziehungsberechtigten sowie auch wichtigen Netzwerkpartnern (z.B. Verantwortliche für Lagerhaus).

 

 

 

 

 

 

 

10.                             Anhang

 

a.      Informationsmaterial BAG

 

Download  Informationsmaterial BAG

 

 

 
   

 

 

 

 

b.     Informationsvideos BAG

 

Video: Coronavirus Welche Symptome treten auf? Video: Coronavirus Symptome – was tun?

 

Video: Neues Coronavirus Isolation

 

Video: So verwenden Sie eine Hygienemaske

 

 

 

c.      Rahmenbedingungen Schutzkonzept

 

Rahmenbedingungen für „Kultur-, Freizeit- und Sportlager“

 

Neue Rahmenvorgaben für den Sport

 

 

 

d.     COVID-19-Verordnung 2

Kapitel 5: Besonders gefährdete Personen

Jahreslosung 2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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