Freitag, 25. September 2020

Hektor und Gismo haben ein neues Zuhause, einen prima Platz, in Gurbrü.

Dort leben sie zusammen mit Walliser Landschafen, zwei Stiefelgeissen und den beiden Pfauengeissen Kimi und Jala, die letztes Jahr von unserem Geissenberg dorthin zogen.

Die Trennung gab schon kurz eine kleine Aufregung in die Gruppe. Die vier, die zurückblieben bekamen ein Trösterli in Form von trockenem Brot.

 

Veiel mit Hela und Reja mit Gala werden noch bis Ende Oktober auf der Weide am Geissenberg bleiben, dann zügeln auch sie ins Winterquartier, wo sie dann Besuch vom Bock bekommen werden.

 

Weidabzug: Samstag, 24. Oktober 2020 – Details auf Anfrage bei Pfrn. Maja Petrus 031 741 01 42

Geissen-Nachwuchs!

Reja hat am 29. April 2020 Zwillinge geboren.
Es ging alles ganz schnell und das «Päärli» lag im Stroh, wohlauf!

Dass die neugeborenen Gitzi schon nach wenigen Minuten versuchen aufzustehen, ist ganz erstaunlich. Wackelig auf den Beinen, suchen sie nach dem Euter der Mutter. Die beiden Jungen von Reja heissen Gismo und Gala und tragen wie die Mutter blaue Halsbänder.

 

Veieli bekam am Abend vom 8. Mai 2020 ebenfalls Zwillinge, auch ein «Päärli». Bei ihr ging die Geburt gar nicht so «ring». Hans, unserer erfahrener Geissenvater, musste tüchtig helfen. Wie waren wir alle erleichtert als auch diese beiden Kleinen wohlauf im Stroh ihre Köpfe reckten und ein leises Meckern von sich gaben. Die beiden Jungen Veieli heissen Hektor und Hela und tragen wie die Mutter rote Halsbänder.

 

Die Geissenmütter sorgen sich gut um ihre Jungen und alle vier gedeihen prächtig. Die Kletterbrücke und der Spiel-Pneu haben die Kleinen für ihre Sprünge und Spässe entdeckt. Und auch die grosse Weide unterhalb des Pfarrhauses erkunden sie neugierig.

 

Viel Besuch von Familien mit Kindern kam und die Gitzi und ihre Mütter lassen sich gerne kraulen und bestaunen.

Jala und Kimi mit Leo in Gurbrü - April 2020

Wie geht es Jala, Kimi und Leo?

Das sind unsere Jungtiere von 2019, wir konnten alle drei an einen

guten Platz in Gurbü vermitteln. Dort leben sie im «Herden-Verband»

mit Walliser-Schafen und Zwergziegen. Sie haben es prächtig und sie

sind alle wohlauf. Leo ist sehr anhänglich, die bunten Halsbänder

verraten immer noch von welcher Mutter sie abstammen:

Rot von Veieli, Gelb von Vera und Blau von Reja.

Geissenkäse

Nun sind wir sozusagen im dritten Geissen-Lehrjahr mit dem Geissenberg

und jetzt kommen als Lernziele dazu: «Chäse» und «Gizzele» dazu.

 

Im Sommer 2019 war ich zwei Wochen auf der Alp, melkte Ziegen und half überall mit, wo man mich brauchen konnte. Ich war in der Alpküche dabei, als im grossen Chäsibecki jeden Tag drei grosse Alpkäse hergestellt wurden. In der Pfanne auf dem Herd pasterisierte ich die Geissenmilch, die danach zu feinen frischen Geisskäsli verarbeitet wurde. Diesen Frühling hatte ich nun einen Crash-Kurs bei meiner Alp-Bäuerin und sie zeigte mir Schritt für Schritt, wie das so geht. Und es kam gut. Meinen ersten Alleingang beim Chäse habe ich auch schon erfolgreich gemacht.

Der Gewölbekeller im Pfarrhaus eignet sich bestens für die Lagerung und das Ausreifen.

Jahreslosung 2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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