.. das Kochteam mit den Vorbereitungen fürs Mittagessen.

Ein feiner Duft schwebte in der Luft.

Wird es regnen, wird es sonnig? Kommt gar ein Gewittersturm? Denn in der Nacht hatte
es kräftig geblitzt und gedonnert, und in anderen Teilen von der Schweiz hat es gröbere Unwetter
mit Hagel gegeben. Wir blieben „trocken“….und genossen das Wetterglück. Ab und zu ein paar
Tropfen, ein willkommene Abkühlung bei der schwülen Hitze.

Menschen strömten von allen Seiten auf den Campingplatz, zu Fuss, per Velo, mit dem Auto.
Auch vom Campingplatz kamen die GottesdienstbesucherInnen. Die Tische und Bänke in den

drei grossen Zelten füllten sich. Die Band „Paranderi“ war spielbreit und mit ihren lüpfigen Liedern

aus aller Welt konnten sie die ZuhörerInnen begeistern und ein Lächlen auf die Gesichter zaubern.
Der Gottesdienst, geleitet von Pfrn. Maja Petrus, war locker und lebensnah gestaltet. Zwei Kinder

wurden getauft, Danny und Alina. Daniel Lehmann und seine Frau Tien waren die Gastgeber für
diesen tollen Tag. Das Vorhaben gelang, viele unterschiedliche Menschen zusammenzubringen für

ein fröhliches Fest, das von Internationalität und Menschen-Geschwisterlichkeit geprägt war.
Ein kleiner Auszug aus der Predigt:
„Das Leben hier auf dem Camping Platz ist die grosse Welt auf kleinem Raum.

Es ist das kleine Dorf mitten im grossen Weltdorf.  Hier hat es viele Nationalitäten, interessante
Lebensgeschichten, unterschiedlichste Bedürfnisse und Einstellungen. Hier gibt es Durchreisende,
Saison-Gäste und Dauermieter. Zelte, Camper, Wohnwagen und schmucke liebevoll gepflegte Chalets.
Hier finden Begegnungen statt, hier werden Freundschaften geschlossen,
hier trinkt man mal ein Bier miteinander, man diskutiert. Es wird auch gestritten, geschimpft, beobachtet,
reklamiert. Hier wird einander geholfen, über den Zaun hinweg, und über menschliche Grenzen hinweg.
Das Leben und die Verschiedenheit der Menschen bekommt Raum.
Jeder Fleck Erde wir uns Heimat. Da, wo wir gerade sind, uns aufhalten, hier an

diesem besonderen Ort begegnen wir uns mit unserer Herkunft, unseren Sprachen,
unserer Eigenart. Und wir alle haben einen Platz.“

 

Nach dem fröhlich, besinnlichen Gottesdienst war auch schon das Essen bereit. Hörnli und G’hackets
mit Apfelmus wurde für einen kleinen Unkostenbeitrag angeboten. Mmmh, wie fein!
Im Festzelt wurde rege diskutiert, angestossen, der Hunger gestillt. Das gemütliche Zusammensein
zog sich bis in den Nachmittag hinein – und auch das Wetter hielt prächtig.
Jetzt, wo diese Zeilen entstehen, drei Stunden nach Fest-Schluss,  „poltert“ und „knodert“ es, und ein
Sturmwind mit Regen setzt ein. Wir hoffen, dass es nicht allzu schlimm wird und wir die Zelte
morgen Abend trocken (und noch ganz) abbauen können.

 

Ein schöner Tag, ein schönes Fest mit fröhlichen Erinnerungen. Vielen Dank allen, die Mitgeholfen
haben, vielen Dank allen, die da waren!

Dass Gott in jedem von uns lebt dass jeder Fleck Erde uns Heimat sei
jeder Mensch uns verwandt und Bruder und Schwester ist
dass das Wissen um diese göttliche Einheit
alle Trennung in Rassen, Völker, in reich und arm
in Bekenntnisse und Parteien
als Spuk und Täuschung entlarvt.
Das ist der Punkt, auf den wir zurückkehren
wenn (furchtbare) Not oder zarte Rührung
unser Ohr geöffnet und unser Herz wieder liebesfähig
gemacht hat.

Hermann Hesse   1877 – 1962

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